Vorschläge zur Erhöhung der Kaufprämie für E-Lieferwagen Nutzfahrzeuge

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Foto: industrieblick / fotolia.com (Montage mit StreetScooter)

Die Kaufprämie für E-Lieferwagen liegt momentan in Deutschland bei einem Zuschuss von 4.000 EUR. Die Politik tut alles, um drohende EU-Vertragsverletzungsverfahren zum Thema NOx-Belastung in großen Städten zu verhindern. Jetzt liegt ein Vorschlag von Umweltministerin Svenja Schulze auf dem Tisch, diese E-Nutzfahrzeuge mit einer erhöhten Prämie von 7.000 EUR zu fördern.

Erhöhte Förderung von E-Nutzfahrzeugen käme Logistikern und Handwerkern entgegen

Laut ihrem Interview mit der Rheinischen Post Mitte April lässt sie ihren Überlegungen freien Lauf, deutliche Erhöhung des Zuschusses zu fordern für kleine E-Lieferwagen. Somit könnte der so wichtige Ausbau der Elektromobilität vorangetrieben werden.

Das dies sich inzwischen bewährt im Alltag, zeigt unter anderem die Deutsche Post, die batteriebetriebene Nutzfahrzeuge einsetzt. Und dies tut sie aus voller Überzeugung. Denn da die Post von traditionellen Autobauern keine entsprechende Unterstützung erhielt, stellt die Post inzwischen selbst Elektrofahrzeuge her. Dazu übernahm sie das Startup StreetScooter und produziert seitdem Elektro-Transporters für den Kurzstreckengebrauch im urbanen Bereich.

„Viel bewegen ließe sich im Segment der Kleintransporter, insbesondere beim Lieferverkehr“, sagte Schulze der „Rheinischen Post“. Nutzfahrzeuge im Kleintransporter-Segment und Lieferverkehr werden häufig auf kurzen Strecken eingesetzt. Hier sieht sie Chancen „ab der sich die Flottenumstellung für viele Logistiker und auch Handwerker lohnt“. Zur Zeit wird der Zuschuss von Bund und den Herstellern gezahlt.

Auch der deutsche Wirtschaftsminister Altmaier sieht wieder große Chancen für eine Fertigung von Batteriezellen für Elektroautos in Europa und sieht Möglichkeiten zur Förderungen durch den Bund. Beim Mobilitätskongress in Berlin warb er für die Batteriezellenproduktion an 3 bis 4 Standorten in einer Investitionshöhe eines 2-3stelligen Milliardenbetrags. Und dazu sei die Bundesregierung im Rahmen der beihilferechtlich zulässigen Grenzen auch bereit.

Um etwas gegen die NOx-Belastung in großen Städte zu unternehmen und die Grenzwerte für Stickoxide (NOx) zu unterschreiten, bei denen der Diesel eine Hauptursache ist, bringt dies vielleicht jetzt genau zur richtigen Zeit den Schwung in die Veränderung unserer Mobilität. Auch für Nutzfahrzeuge mit eMobilität.

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